Ernährungsreport war teure PR-Aktion der Bundesregierung auf Kosten der Steuerzahler

In einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung (BT-Drs 19/20492 <http://dip21.bundestag.btg/dip21/btd/19/204/1920492.pdf> ) wollte die AfD-Bundestagsfraktion erfahren, wie hoch die Ausgaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) für den Ernährungsreport, der am 29. Mai 2020 veröffentlicht wurde, waren. Das BMEL beauftragt hierfür jährlich das Meinungsforschungsinstitut Forsa, um 1000 Verbraucher nach ihren Koch- und Essgewohnheiten zu befragen. Zu den Antworten der Bundesregierung äußert sich die AfD-Bundestagsabgeordnete Franziska Gminder, Mitglied im Ausschuss Ernährung und Landwirtschaft, wie folgt:

„Es ist unglaublich, dass die Bundesregierung rund 90.000 Euro für einen Report ausgibt, der laut Ernährungsfachzeitschriften kaum neue Erkenntnisse liefert. Auf den Punkt gebracht: Das Geld vieler Steuerzahler wird hier mal wieder ohne Sinn und Verstand von der Bundesregierung aus dem Fenster geworfen.

Selbstverständlich ist ein Verbraucherbarometer sinnvoll, um richtige Akzente in der Ernährungspolitik setzen zu können. Jedoch beauftragt die Bundesregierung bereits die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, um alle vier Jahre einen Ernährungsbericht zu veröffentlichen, der laut Ernährungsexperten das tatsächliche Ernährungsverhalten der Deutschen wiederspiegelt. Vor diesem Hintergrund kann der Ernährungsreport lediglich als teure PR-Aktion wahrgenommen werden.“

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