Meine Standpunkte

Die Einhaltung von Recht, Gesetz und versprochenen Zusagen ist mir besonders wichtig. Der permanente Bruch des Grundgesetzes und von Verträgen wie Maastricht, Lissabon und Schengen entsetzt mich: Ich will keinen aus Brüssel gelenkten Zentralstaat, der nicht demokratisch legitimiert ist, sondern ein Europa der Vaterländer, wie es uns versprochen wurde.

Ich lehne einen zentralistischen EU-Superstaat ab. Ich möchte ein souveränes Deutschland, das die Sicherheit seiner Bürger gewährleistet, ihren Wohlstand erhält und fördert und Teil eines Europas der Vaterländer ist. Besonders liegen mir gute Beziehungen zu Russland am Herzen –  dafür werde ich als Mitglied der Deutsch-Russischen Parlamentariergruppe arbeiten. Auch als Mitglied der Deutsch-Österreichischen und der Deutsch-Französischen Parlamentariergruppe will ich mich für Verständigung und ein Europa souveräner Nationalstaaten einsetzen.

Nach Schweizer Vorbild fordere ich mehr direkte Demokratie und Volksentscheide und ein Ende der Massen-Zuwanderung. Den Ausführungen des renommierten Staatsrechtlers Prof. Dr. Schachtschneider schließe ich mich vorbehaltlos an: „Ein Staat, der seine Grenzen nicht schützt und die Sicherheit seiner Bürger nicht mehr wahrnehmen kann, ist kein Staat mehr“.

Basierend auf meinem Studium der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre fordere ich ein schnelles Ende der ungezügelten Schulden- und Nullzinspolitik der EZB, die unsere Sparer enteignet und die Rentner verarmen lässt.  Ich spreche mich kategorisch gegen eine Vergemeinschaftung von Schulden und eine Mithaftung von deutschen Banken und Sparkassen für ausländische Pleite-Institute aus.

Die Bankenaufsicht muss vollständig in nationalen Händen liegen. Die Schaffung eines „Europäischen Währungsfonds“ (EWF), in den Deutschland jährlich Milliarden einzahlt, ohne zu wissen, wofür das Geld der deutschen Steuerzahler verwendet wird, muss unbedingt verhindert werden.

Des Weiteren fordere ich im Zuge der vom Bundesverfassungsgericht aufgetragenen Reform der Grundsteuer deren komplette Abschaffung. Die finanziellen Ausfälle der Gemeinden hierdurch sollten durch einen höheren Anteil an der Einkommenssteuer, mit einem eigenen Hebesatz ähnlich wie in der Schweiz, kompensiert werden. Auch die Grunderwerbsteuer gehört auf den Prüfstand: Familien mit Kindern, die Eigentum bilden, sollten diese gar nicht mehr zahlen müssen.

Ich möchte die landwirtschaftlichen Familienbetriebe erhalten und fördern und damit eine kleinteilige naturnahe Flächenbewirtschaftung und eine artgerechte Tierhaltung ermöglichen.

Das massenhafte Artensterben von Bienen und anderen Insekten muss möglichst schnell aufgehalten werden. Ich unterstütze daher auch ein Verbot der Verwendung von Neonicotinoiden als Saatgutbeizmittel. Die massenhafte Verwendung von Glyphosat sehe ich sehr kritisch.

Landwirtschaftliche Nutzflächen sollen in landwirtschaftlicher Nutzung verbleiben! Denn der tägliche Flächenverlust ist erschreckend hoch. Die zunehmende Flächenversiegelung trägt dazu bei, dass die Kauf- und Pachtpreise etwa für Junglandwirte unerschwinglich hoch sind. Der Aufkauf von Flächen durch Großkonzerne erhöht die Hektarpreise, so dass sie für kleinere landwirtschaftliche Betriebe unerschwinglich sind.