Windkraftausbau stoppen! Bürgerwillen respektieren!

Auch unabhängig von der gegenwärtigen Klimahysterie ist der Schutz unserer Lebensgrundlagen und die Förderung von regenerativen Rohstoffen bzw. Energien natürlich richtig und wichtig.

Doch der gegenwärtige Fanatismus, mit dem die Altparteien die sogenannte Energiewende vorantreiben, hat längst destruktive Ausmaße angenommen. Man denke etwa an die fragwürdige Ökobilanz und die früher oder später anstehenden Probleme beim Recycling, an die Flächenversiegelung durch Wege und Betonfundamente oder an die tödlichen Auswirkungen auf Vögel, Fledermäuse und Insekten.

Statt unsere Landschaft mit immer mehr Windindustrieanlagen zu verschandeln, kommt es jetzt darauf an, die bestehenden Zielkonflikte durch die Entwicklung einer wirklich überzeugenden Gesamtstrategie zu entschärfen. Im Mittelpunkt einer solchen Strategie steht neben der Einsparung von Energie ein intelligenter Energiemix, der insbesondere auch die Interessen der ländlichen Bevölkerung stärker berücksichtigen muss.

Wenn der CDU/CSU-Fraktionsvorstand in seinem Potsdamer Positionspapier vom 4. September den Ausbau der Windkraft verstärkt auf hoher See mit dem Argument empfiehlt, dass dort weniger mit Bürgerprotesten zu rechnen sei, dann kommt dies vor dem Hintergrund der bereits eingetretenen Schäden durch rund 30.000 Windräder auf dem Festland nur noch einem zynischen Offenbarungseid gleich.

Die geplante Erweiterung im Meer ist eine vordergründige Reaktion auf den Widerstand der Bevölkerung, gerade auch im Zusammenhang mit weiteren Waldabholzungen. Mit Demokratie hat das alles nur noch wenig zu tun.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s